Seit Dienstag ist Philipp Hutter, Solotrompeter des Sinfonieorchesters von Potsdams Schweizer Partnerstadt Luzern zu Gast in der Landeshauptstadt, um amkommenden Samstag gemeinsam mit dem brasilianischen Trompeter Paulo Ronqui die 9. "Klassik am Weberplatz" im Zeichen der Trompete zu gestalten.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Das Collegium musicum Potsdam lädt am Sonnabend wieder ein zur „Klassik auf dem Weberplatz“.
Babelsberg. „Trompetissimo“ ist der Titel des mittlerweile neunten Freiluftkonzerts „Klassik am Weberplatz“ am kommenden Samstag vor der illuminierten Friedrichskirche. Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam hat dazu zwei herausragende und international renommierte Trompeter an seiner Seite: Paul Ronqui, einen der besten brasilianischen Trompeter seiner Generation, und Philipp Hutter, Solotrompeter des Sinfonieorchesters von Potsdams Partnerstadt Luzern.
Knut Andreas ist Dirigent, Dozent - und jetzt auch Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam
Gerade erst hatte Knut Andreas beim 1. Michelangelo International Music Festival in Florenz den Preis für den besten Dirigenten gewonnen - sein Team, das Kammerensemble des Händel-Jugendsinfonieorchesters Berlin, wurde bei dem Wettbewerb im April bestes Orchester. Jetzt wurde Andreas, Musikwissenschaftler, Dirigent und Dozent aus Potsdam, der zudem seit 1998 Künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam ist, zum Honorarprofessor der Fachhochschule Potsdam berufen. "Das ist eine große Ehre und eine sehr schöne Anerkennung meiner bisherigen Arbeit", sagt der 38-Jährige.
Knut Andreas und Andreas Bienert werden am Mittwoch bestellt.
Potsdam. Am kommenden Mittwoch werden Dr. Knut Andreas und Dr. Andreas Bienert durch den Präsidenten der Fachhochschule Potsdam, Professor Eckehard Binas, zu Honorarprofessoren im Studiengang Kulturarbeit. "Mit der Bestellung von Knut Andreas verstärkt der Studiengang Kulturarbeit seine Kompetenzen in den Bereichen Musikgeschichte und -Management und mit der von Andreas Bienert den Digital Humanities und der Kunstgeschichte.
Knut Andreas aus Potsdam wurde beim Michelangelo International Music Festival bester Dirigent. Sein Orchester, das Kammerorchester Georg Friedrich Händel aus Berlin wurde zum besten Orchester gewählt.
Beim Michelangelo International Music Festival in Florenz (18. bis 20. April) wurde Knut Andreas aus Potsdam bester Orchesterdirigent. Sein Orchester, das Kammerorchester Georg Friedrich Händel aus Berlin (Spitzentruppe des Jugendsinfonieorchesters Berlin), wurde bei dem Festival zum besten Orchester gewählt.
Das Collegium Musicum spielt 2017 wieder auf dem Weberplatz, Operette und ein Harfenkonzert
Die Trompete ist es geworden. Das jährliche Sommer Open Air des Collegium Musicum widmet sich traditionell jeweils einem Thema oder einem Instrument. 2016 kamen etwa 2000 Besucher, als Marc Secara begleitet vom Orchester auf dem Weberplatz Swing und Jazz sang. In diesem Jahr werden vier Trompetenkonzerte aufgeführt, von Joseph Haydn, Johann Nepomuk Hummel, Amilcare Ponchielli und Alexander Arutjunjan.
Mit seinen Konzertprogrammen setzt das älteste Sinfonieorchester von Potsdam immer wieder neue Akzente. Seitdem der gebürtige Potsdamer Knut Andreas vor bald 20 Jahren die Leitung des Collegium musicum übernommen hat, gibt es regelmäßig Uraufführungen und Premieren. Die Auswahl der Stücke zielt oft erfreulich weit über den lokalen Tellerrand hinaus.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Kabarettistin Gretel Schulze inszeniert Operette "Die schöne Galathèe" mit dem Collegium musicum
Eigentlich wollte das Collegium musicum am kommenden Wochenende in der Orangerie der Biosphärenhalle Eduard Künnekes "Der Vetter aus Dingsda" geben. Das aufwendige Projekt wurde abgesagt, unter anderem, weil erst seit der Verabschiedung des städtischen Haushalts vor drei Wochen bekannt ist, mit welcher Förderung das Orchester in diesem Jahr überhaupt rechnen kann.
Ein neues Jahr begann bei uns traditionell mit dem Neujahrskonzert.
Sinfonische Swing-Musik mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam und Joe´s Bigband haben im Nikolaisaal das Publikum in ihre Klangwelt entführt. Der Stargast Marc Secara hat moderiert und gesungen.
Mit seinem ersten Sinfoniekonzert in diesem Jahr nimmt das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam gleich drei selten zu hörende Werke in sein Programm auf. unter der Leitung seines Künstlerischer Leiters Knut Andreas spielt das Orchester Michael Nymans Filmmusik "The End of the Affair" als Deutsche Erstaufführung, Aaron Coplands "Old American Songs" sowie Dimitri Schostakowitschs 9. Sinfonie.
Auch die dritte Aufführung von Engelbert Humperdincks Märchenoper in der Biosphäre war ausverkauft
Für Generationen von Kindern war und ist Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" das erste unvergessliche Opernerlebnis. Für die Geschichte der beiden Besenbinderkinder, die - von der Mutter aus dem Haus gejagt - angstvoll durch den Wald irren, bis sie zu einem verlockenden Hexenhaus kommen, um dort erst recht in Gefahr zu geraten, hat Humperdinck, als Komponist stilistisch Wagner nahestehend, für die Märchenbilder berückende Musik erfunden.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Oper statt Gebet: Wo sich sonst Potsdams Muslime zum Freitagsgebet treffen, begeisterte gestern Abend das Märchen von Hänsel (Birgit Wahren) und Gretel (Dana Hoffmann) die Kinder.
"Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald. Da war es finster und auch so bitterkalt." Kaum jemand, der nicht das Kinderlied über die beiden Märchenfiguren kennt, die im dunklen Wald den Heimweg nicht finden und schließlich im Hexenhaus eine scheinbar sichere Zuflucht finden.
Die Weihnachtsoper "Hänsel und Gretel" steht am 9., 10. und 11. Dezember in der tropischen Pflanzenwelt der Biosphäre Potsdam auf dem Programm. Bereits die Operetten-Aufführungen und das Grusel-Konzert mit dem Collegium musicum erfreuten sich im vergangenen Jahr großer Beliebtheit.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Das Collegium musicum führt Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel" in der Orangerie der Biosphärenhalle auf.
Vor fünf Jahren versuchte sich das Collegium erstmals an "Hänsel und Gretel", der berühmten Märchenoper von Engelbert Humperdinck (1854-1921). Im Bethlehemsaal präsentierten die Musiker gemeinsam mit Solisten der nach Humperdinck benannten Kreismusikschule eine auf eine Stunde geraffte szenische Aufführung. Nun aber gehen sie aufs Ganze.
Pünktlich zur Vorweihnachtszeit präsentiert das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam die Märcheoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck in der Biosphäre Potsdam.
Ursprünglich war Hänsel und Gretel von Humperdincks Schwester Adelheid Wette Anfang der 1890er Jahre als Märchenspiel für eine häusliche Aufführung geplant, und sie bat ihren Bruder lediglich um die Vertonung einiger Verse darin.
Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam unter der Leitung von Knut Andreas präsentiert in der Adventszeit Engelbert Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel" in der Orangerie der Biosphäre Potsdam.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Musik von Sinatra bis Bublé zum Hören, Genießen und Tanzen erklang am Samstagabend auf dem Babelsberger Weberplatz vor der festlich illuminierten Friedrichskirche. Marc Secara, Joe´s Big Band und das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam trotzten der Regenvorhersage.
Gene Krupas Schlagzeugsolo von "sing, sing, sing" gehört zu den stärksten Momenten der Swing-Ära. Wie ein sanftes, aber eindringliches Donnergrollen klingen die Toms - hier kommt was Neues. Aufbruch. Lust. Lebensfreude. Was 1938 Furore machte, kommt heute immer noch gut. Vergangene Samstagnacht spielte Joes Big Band den Klassiker auf dem Weberplatz.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam hat sich in diesem Sommer ganz dem Swing verschrieben und dazu einen Sänger der Extraklasse eingeladen: Marc Secara.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Barock und Crossover mit dem Collegium musicum Potsdam und der Schulband des Humboldt-Gymasiums
Das Sinfonieorchester Collegium musicum und die Band des Humboldt-Gymnasiums geben heute um 19 Uhr ein Benefizkonzert. Ort der Aufführung ist das "Ei", der neue Mehrzweckraum im kürzlich eröffneten Anbau des Humboldt-Gymnasiums. Das Programm ist eine Reise durch die Musikgeschichte, begonnen im Barock bis hin zum Crossover mit Pop-Klassik am Ende des Abends.
Der Komponist und Dirigent Hans Chemin-Petit wird morgen vom Collegium musicum mit einer Uraufführung geehrt
Lange Zeit begegnete man Hans Chemin-Petit aufgeschlossen - zu DDR-Zeiten allerdings verschwand der Name des Potsdamer Komponisten aus den Programmheften der Konzerte. Erst nach der Wendewurde er wieder gespielt. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci führten Kammermusikalisches und Sinfonisches von ihm auf, 1993 sang die Singakademie seine Vertonung des 150.Psalms.
Das neue Programm des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam
Sein erstes Konzert 2016 wird das semi-professionelle Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam mit einer Uraufführung eröffnen. Von keinem Geringeren als dem Gründer des Klangkörpers vor 71 Jahren, Hans Chemin-Petit, stammt die Komposition. Chemin-Petit, der mit seiner Familie im Kleinen Schloss im Park Babelsberg wohnte, widmete sich neben seiner Tätigkeit als Dirigent in Potsdam, Magdeburg und Berlin auch dem Komponieren. Das Oeuvre ist umfangreich und vielgestaltig.
Geschrieben von Märkische Allgemeine Zeitung Potsdam
Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam, der dienstältste Klangkörper der Landeshauptstadt, stellt Programm vor
Mit der Uraufführung eines Werkes des Potsdamer Komponisten Hans Chemin-Petit startet das Sinfonieorchester Collegium musicum in die diesjährige Saison. 1924 hat der damals 22-jährige Chemin-Petit sein "Intermezzo - Scherzo für großes Orchester" komponiert. "Wir haben das Manuskript aus der Akademie der Künste ausgeliehen und mit dem handgeschriebenen Material gearbeitet. Jetzt gelangt es wieder an den Ort seiner Entstehung", freut sich Knut Andreas, künstlerischer Leiter des Collegium musicum.
Unter dem Motto "Von Potsdam nach Polen" präsentiert das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam am Samstag, dem 19. März, sein erstes Sinfoniekonzert in diesem Jahr an gewohntem Ort, in der Friedrichskirche in Potsdam-Babelsberg. Auf dem Programm stehen diesmal ausschließlich Werke von Komponisten des vergangenen Jahrhunderts.
Nach Italien führt das Sinfoniekonzert des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam am 28. Mai in der Friedrichskirche. Auf dem Programm stehen neben Beethovens "Coriolan-Overtüre", "La Follia di Spagna" - ein Werk des italienischen Komponisten Salieri und Felix Mendelssohn Bartholdys "Italienische Sinfonie".
Am Samstag, dem 19. März, präsentiert das Collegium musicum sein erstes Sinfoniekonzert in diesem Jahr an gewohntem Ort, in der Friedrichkirche in Potsdam-Babelsberg. Dabei widmet es sich diesmal ganz Komponisten des vergangenen Jahrhunderts. Mit Witold Lutosławski und Henryk Górecki stehen dabei zwei Vertreter des Nachbarlandes Polen auf dem Programm.
Das Instrument der Engel. Harfenmusik ist zur Weihnachtszeit besonders beliebt.
Vielleicht klappt es zu Weihnachten schon mit einem kleinen Auftritt vor der Familie. Seit einem Vierteljahr lernt die zahnjährige Lara das Harfenspiel und übt nun fleißig Weihnachtslieder. "Sie ist mit großer Begeisterung dabei", sagt ihre Lehrerin, die Harfenistin Jessyca Flemming. Für die 25-Jährige ist die besinnliche Vorweihnachtszeit vor allem Reisezeit - von einem Auftritt zum nächsten quer durchs Land.
Potsdamer Chöre und Ensembles füllen die Adventsstunden mit Vorfreude auf Weihnachten
Es ist alles wieder dabei. Fast alles. So mit Zuckerguss beklebte Winter-, Advents- und Weihnachtsmelodie, die von "Süßer die Glocken nie klingen" über das Rentier Rudolf bis zur Filmmusik von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" reichen.
Das "Gruselkonzert" in der Biosphäre war manchem kleinen Gast zu gruselig
Echte Spinnen, Schlangen, Fledermäuse und fleischfressende Pflanzen, dazu das Dickicht des Dschungels: Im perfekten Ambiente fand am Samstagabend das "Gruselkonzert" des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam in der Biosphäre im Bornstedter Feld statt.
Dirigent Knut Andreas engagiert sich nicht nur hier, sondern auch in Brasilien für musikalische Bildung
Brasilien lässt ihn nicht los - Knut Andreas, Dirigent, Musikwissenschaftler und musikalischer Leiter des Sinfonieorchesters Collegium musicum, ist vor wenigen Tagen von einem weiteren Arbeitsaufenthalt aus Brasilien nach Potsdam zurückgekehrt. In Campinas, einer zwei Millionen-Stadt, arbeitete der 36-jährige mit dem dortigen Sinfonieorchester und dirigierte zwei Konzerte - begleitet von einer riesigen Pressekampagne für den Gast aus Deutschland.
Was hat das schwäbische Weissbrotgebäck Seele mit der brasilianischen Popsängerin Eliana Printes zu tun? Beim Sommerfest der Bäckerei Fahland am Sonntag, dem 12. Juli, soll die Frage beantwortet werden. Unter dem Motto "Klassik trifft Seele(n)" wird Eliana Printes von 11 bis 13 Uhr mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam auf der Bühne stehen.
Unheimlicher Tropenspaziergang, schaurige Geschichten und gruselige Musik
Nach den ausverkauften Operetten-Aufführungen in der Biosphäre im Januar 2015 wird das Sinfonieorchester Collegium musicum am 1. Oktober 2015 erneut in der tropischen Pflanzenwelt mit einem Programm zu Gast sein, das dem Publikum das Gruseln lehren wird.
Eliana Printes é convidada para cantar na Europa ao lado de Orquestra Sinfônica
Eliana Printes ist eingeladen, in Europa an der Seite des Sinfonieorchesters zu singen. Schweiz, Österreich und Deutschland sind die Stationen der Shows der Sängerin, die das Collegium musicum Potsdam auf ihrer Reise wiedertreffen wird. Vier Jahre, nachdem sie sich in Deutschland auf Einladung des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam erstmals präsentiert hatte, kehrt Eliana Printes für ein neues Konzert an der Seite dieses Ensembles nach Deutschland zurück. Neben Potsdam, Sitz des Orchesters, führt Elianas musikalische Tour durch die alte Welt nach Berlin sowie in die Schweiz und nach Österreich.
Das Land hat die zusätzlich für das Hans Otto Theater in Aussicht gestellten 138 000 Euro bewilligt. Die Hälfte davon wird zum Ausgleich von Tariferhöhungen verwendet, die anderen 69000 Euro für mehr Personal.
Das Collegium musicum Potsdam blickt auf eine lange Tradition und bewegte Geschichte zurück. Gegründet wurde das Orchester 1945 von dem Dirigenten und Komponisten Hans Chemin-Petit als so genanntes Liebhaberorchester. Es ist das älteste Orchester Potsdams und ein Sinfonieorchester, in dem alle Mitglieder ehrenamtlich wirken. Bei den Profiorchestern würde man sagen, es handelt sich um ein A-Orchester.
Das älteste Orchester der Landeshauptstadt Potsdam, das Collegium musicum, das auf hohem künstlerischen Niveau vielfältige musikalische Projekte realisiert, bereitet sich mit Feuereifer auf die abwechslungsreichen Konzertveranstaltungen seines 70. Jubiläumsjahres vor.
Es ist mehr als Klassik, es ist ein Klassiker. Das Babelsberger Open-Air "Klassik am Weberplatz", das seit 2009 jährlich rund 2000 Konzertbesucher auf dem Weberplatz vor der illuminierten Friedrichskirche versammelt, steht diesmal ganz im Zeichen des Klaviers.
Enorme spieltechnische und gestalterische Anforderungen hält sie für alle bereit, die Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 12 d-Moll op. 112 aufführen wollen. Da sind selbst Profiorchester stark gefordert, erst recht ein Laienorchester, das sich die musikalisch-revolutionäre Hymne auf "Das Jahr 1917" - so der Untertitel der Sinfonie - als klingendes Prunkstück für sein Festkonzert zum 70. Jahrestag seiner Gründung auserwählt hat.
Sein 70-jähriges Bestehen feiert das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam am morgigen Samstag um 19:30 Uhr in der Friedrichskirche Babelsberg. Es erklingen Schostakowitschs 12. Sinfonie und Barbers Violinkonzert, interpretiert von der jungen Geigerin Elena Soltan, Konzertmeisterin des Philharmonischen Orchesters Cottbus.
Das dienstälteste Orchester der Landeshauptstadt feiert am Wochenende mit einem Festkonzert. Mit Festkonzerten in der Babelsberger Friedrichskirche und der Herz-Jesu-Kirche in Berlin Zehlendorf feiert das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam, das älteste Orchester der Stadt, am Wochenende sein 70jähriges Bestehen.
Ein weiterer kultureller Höhepunkt in der Stadt droht wegen Finanzierungsproblemen begraben zu werden. Karin Schröter mahnte zur Eile, denn nach 70 Jahren könnte das Open-Air-Konzert der Reihe "Klassik am Weberplatz" wegen ausbleibender Finanzierungsmöglichkeit in diesem Jahr nicht stattfinden.
Am 13. März 1950 bestreitet das Collegium musicum Potsdam unter der Leitung des Dirigenten Kurt Wolf anlässlich des Johann-Sebastian-Bach-Jahres 1950 in der Aula der Helmholtz-Schule seinen 100. Auftritt.
Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam feiert 2015 sein 70-jähriges Bestehen und leitete diese Jubiläumsjahr bereits im Januar mit einen ganz besonderen Highlight ein, das zugleich auch etwas völlig Neues in der Geschichte des Orchesters war: die Aufführung einer kompletten Operette - und dies an einem Ort, an dem man wohl kaum ein solches Ereignis erwarten würde, nämlich im Tropenhaus Biosphäre Potsdam.
Die Aufführung der Operette wurde vom Publikum mit großem Interesse und Mitsingen verfolgt und mit anschließendem tosenden Applaus honoriert. Auch von der Presse wurde sie positiv bewertet, dem ich als Zuschauer und -hörer nur zustimmen kann. Nach Jahren endlich wieder eine Operettenaufführung in Potsdam!
Die Aufführung der Operette "Drei alte Schachteln" wurden von den Anwesenden mit tosendem Applaus honoriert. Nach Jahren endlich wieder eine Operettenaufführung in Potsdam. Und das in einem wunderbaren Ambiente, wo man es kaum für möglich gehalten hätte: in der Biosphäre im Volkspark. Es war mehr als "nicht unbeachtlicher Charme"!
Operette in der Biosphäre: Das Potsdamer Sinfonieorchester Collegium musicum führt dort Walter Kollos "Drei alte Schachteln" auf, als szenische Inszenierung mit Gesangssolisten, darunter die Sopranistin Ute Beckert.
Es könnte doch mal Operette sein. Ein Bekannter schlug Knut Andreas vor, sich mit dem von ihm geleiteten Sinfonieorchester Collegium musicum diesem Genre zu widmen, zumal diese künstlerische Farbe in der Landeshauptstadt seit Jahren fehlt.
Das größte Potsdamer Orchester, das Collegium Musicum, wäre indes schon glücklich, aus der Projektförderung in die institutionelle Förderung zu wechseln. "Wir brauchen Planungssicherheit und eigentlich auch Mittel für eine unserer umfangreichen Arbeit angemessene Geschäftsführung", so Orchestermitglied Barbara Scholz.