Das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam wurde kurz nach Kriegsende 1945 durch den Komponisten und Dirigenten Prof. Hans Chemin-Petit, der sich in Potsdam um die musikalische Vielfalt im Chor- und Orchesterbereich und vor allem durch die Etablierung regelmäßiger Serenadenkonzerte im Hof des Stadtschlosses besonders verdient gemacht hat, gegründet. Heute zählt das Collegiummusicum als ältestes Orchester der Landeshauptstadt Potsdam zu den traditionsreichsten hiesigen Musikvereinigungen.

Mit mehr als 75 Laien- und Profimusikern ist das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam als gemeinnütziger Verein in den vergangenen Jahren zum größten Orchester der Landeshauptstadt Potsdam und zu einem der am umfangreichsten besetzten Orchester des Landes Brandenburg herangewachsen. Die Besetzung des Orchesters erlaubt es, das spätromantische bis zeitgenössische Orchesterrepertoire ebenso zu pflegen wie Werke des Barock und der Wiener Klassik. Dabei dringen die Musiker immer wieder in neue Bereiche vor, in denen sie sich neuer Musik unter anderem aus der Feder der Potsdamer Komponisten Gisbert Näther und Wolfgang Thiel ebenso widmen wie der Einspielung von Computerspielmusik.

Seit mehr als 70 Jahren probt und konzertiert das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam und ist damit das älteste Orchester der Landeshauptstadt. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gründete der zu Lebzeiten sehr bekannte Komponist und Hochschullehrer Prof. Hans Chemin-Petit (www.cheminpetit.de) ein Streicherensemble unter dem Namen Collegium musicum. Nach einem Jahr scheint Chemin-Petit die Leitung des Ensembles abgegeben zu haben. Kurt Wolf, Musiklehrer an der Helmholtzschule in Potsdam und später Direktor der Musikschulen in Gera und Rathenow, leitete in den folgenden Jahren das Orchester. Mit Konzerten in der Aula der Helmholtzschule und dem früheren Nikolaisaal hatte das Collegium musicum unter seiner Leitung einen festen Platz im bereits reichhaltigen Potsdamer Kulturleben.

Am 13. März 1950 bestreitet das Collegium musicum Potsdam unter der Leitung des Dirigenten Kurt Wolf anlässlich des Johann-Sebastian-Bach-Jahres 1950 in der Aula der Helmholtz-Schule seinen 100. Auftritt.